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GESCHICHTE
Mitte der 60er Jahre wanderte der Vater einer
fünfköpfigen Familie aus Molise in Mittelitalien einer
der damals ärmsten Regionen des Landes nach Deutschland aus
um von dort als Gastarbeiter seine Familie ernähren zu können.
Dank des Wirtschaftswunders fand er sofort eine Stelle in einer
großen Fabrik in München. Nach und nach folgten Ihn seine
Söhne und fanden ebenfalls sofort Arbeitsplätze, da einige
schon Ausbildungen abgeschlossen und Berufserfahrung in der Gastronomie
hatten.
Die jungen ehrgeizigen Söhne die in Hotels,
Restaurants, Eisdielen und Cafés jobbten bekamen bald Angebote
selbst Lokale zu übernehmen bis sie schließlich 1972
mit dem Portofino in Straubing den Traum eines eigenen Restaurants
verwirklichten.

1985
Anfangs war es nicht einfach, denn das Portofino
hatte damals innerhalb von zwei Jahren drei Besitzer gewechselt,
so daß der schlechte Ruf viele Gäste fern hielt. Dennoch
gelang es den kreativen und fleißigen Jungunternehmern trotz
Anlaufschwierigkeiten immer mehr Stammgäste für sich zu
gewinnen und als erste Italiener die einheimischen Spezialitäten
in Straubing zu servieren. In den ersten Jahren waren noch viele
Erklärungen und umfassende Beratung bei der Bestellungsaufnahme
notwendig, denn das Straubinger Publikum war noch skeptisch gegenüber
Gerichten wie Pizza, Lasagne oder Saltimbocca, die damals noch als
Exoten galten.
Durch einen stets aufmerksamen, freundlichen
und professionellen Service sowie einer hochwertigen, original italienischen
Küche verfestigte sich das Portofino Ende der 70er als "Der
Italiener" in Straubing. Nun wurde der Bekanntheitsgrad überregional,
da das Ristorante-Pizzeria mehrere Auszeichnungen erhielt und bis
heute sind Stammgäste aus München, Regensburg und dem
Straubinger Umland keine Seltenheit.

1985
Das Familienunternehmen war perfekt als die jungen
Gastronomen ihre Jugendlieben heirateten und mit nach Deutschland
nahmen. Die fleißigen jungen Ehefrauen integrierten sich sofort
in den Ablauf des Tagesgeschäfts und halfen vor allem in der
Küche mit. Als Basis beherrschten sie alle die "cucina
della mamma" , da es in Italien Gang und Gäbe war die
typischen Rezepte von einer Generation zur anderen weiter zu geben.
In wenigen Jahren entwickelten sich die aufgeweckten "Signore",
durch das Arbeiten mit professionellen Chefköchen, die in der
Portofino-Küche tätig waren, sehr schnell selbst zu ausgezeichneten
Köchinnen und schafften somit die ewige Garantie für höchste
Qualität der mit Liebe zubereiteten Speisen im Portofino.
Bald reichten die Kapazitäten des Lokals
nicht mehr aus um die große Gästeschar bewirten zu können
und so entschloß man sich 1979, das damals ca. 80 Sitzplätze
fassende Restaurant um 30 Plätze zu erweitern. Gleichzeitig
mit dem Anbau wurden aus Neapel, der Heimat der Pizza, Fachleute
nach Straubing bestellt um im Portofino den ersten Steinbackofen
in Niederbayern, was damals eine Seltenheit in ganz Deutschland
war, zu erbauen. Der mit Holz geheizte Pizzaofen ist bis heute eine
Attraktion und verleiht der Portofino-Pizza den einzigartigen Geschmack.

1985
1994 wurde erneut eine Erweiterung vorgenommen,
welche dem Ristorante Portofino ein modernes Gesicht und den Räumlichkeiten
mehr Licht verschaffte. Die Frontansicht wurde komplett durch den
Anbau verändert und stellte nun mit seinen großen Fenstern
ein zeitgemäßes und stilvolles Restaurant dar. Selbstverständlich
wurde auch diese Erweiterung von den Restaurantleitern genutzt um
neue Attraktionen für die Gäste bereitzuhalten. So wurden
eine von allen Seiten begehbare Antipasti-Vitrine - die Seinesgleichen
sucht - und ein Restaurantaquarium mit Süß- und Salzwasserbecken, das das Portofino endgültig zur Erlebnisgastronomie macht, eingebaut..
Im Sinne der Gäste zeichnet sich das Portofino
nun mehr seit Jahrzehnten durch die große Erfahrung, Qualität,
Frische der Produkte, bester Service und Küche aus. Es wird
immer nach Verbesserung gestrebt ohne zu vergessen immer wieder
Neues zu bieten um die Gäste zu verwöhnen.
Man freut sich und ist stolz Gastgeber zu sein. Die Bestätigung
und die Anerkennung sind das langjährige Bestehen.
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